SOPHIE KLUSSMANN - Kurfürstin Marie

„Musik ist von Kindesbeinen an die große Liebe meines Lebens. Diese zu teilen, mit meinen Kollegen auf der Bühne sowie meinem Publikum, ist ein wunderbares Geschenk. Ich freue mich auf weitere inspirierte, lustige und bewegende Momente auf dem Festival KLANGBADHALL.“

KURZBIOGRAPHIE

Mozart’s Konzertarien, die sie weltweit mit Martin Haselböck und der Wiener Akademie sang oder die Musik des 20. Jahrhunderts, welche sie mit ihren Kammermusikpartnern wie dem Berliner Scharoun Ensemble, dem Pianisten Oliver Triendl uva aufführt und einspielt - Sophie's dunkle, warme und dennoch hohe Sopranstimme verschmilzt mit den verschiedensten Musikstilen.

Ihr Studium absolvierte sie an den Hochschulen für Musik Detmold und Köln bei den Professoren Thomas Quasthoff und Klesie Kelly - Moog. Margreet Honig begleitete sie stimmlich viele Jahre, heute arbeitet sie mit Dunja Véjzovic.

Von 2009 bis 2011 war sie festes Ensemblemitglied der Oper Halle, wo sie wichtige Fachpartien wie Pamina (Zauberflöte), Cherubino (Le Nozze di Figaro), Nannetta (Falstaff), Dorinda (Orlando), Wellgunde (Rheingold / Götterdämmerung), Waldvogel (Siegfried), Junger Hirte (Tannhäuser) und den Sopranpart der Carmina Burana gestaltete. 2013 coverte sie Anna Netrebko’s 'Donna Anna' bei den Osterfestspielen Baden Baden. Ihre darstellerische Intensität verstärkte sich sehr durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schauspieler John Malkovich, an dessen Seite sie über Jahre hinweg zwei Produktionen des Wiener Regisseurs Michael Sturminger auf internationalen Bühnen sang. Ihr jüngstes Opernengagement führte sie 2016 nach Wuhan / China, wo sie ihr Rollendebüt der Micaela (Carmen) gab.

Die großen Werke von Johann Sebastian Bach bis Gustav Mahler singt sie an der Seite von Marek Janowski, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Michael Gielen, Michael Sanderling und Karl Heinz Steffens mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem SWR Sinfonieorchester, dem Budapest Festival Orchestra, der Potsdamer Kammerakademie, den Düsseldorfer Symphonikern und der Staatsphilharmonie Rheinland - Pfalz. Diese Zusammenarbeit führt sie in Konzertsäle wie die Philharmonie Berlin, den Musikverein Wien, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Zürich, den Muziekgebouw Amsterdam, die Liszt Musikakademie sowie den Palace of Arts Budapest, das Théâtre du Châtelet Paris, das New York City Center, Ann Arbor’s Power Center for the Performing Arts, die Concert Hall of National Grand Theatre Peking und das Teatro del Bicentenario in León, Mexico.

Sophie Klußmann arbeitete mit führenden Originalklangspezialisten wie Marcus Creed, Václav Luks oder Attilio Cremonesi. Der Komponist Christian Jost schrieb eigens zwei Partien für sie, die an der Komischen Oper Berlin sowie der Oper Halle aufgeführt wurden. Mit dem Ensemble musikFabrik sang sie Werke von György Ligeti und Karl-Heinz Stockhausen. 2016 verkörperte sie in der Uraufführung der Oper 'Lady Macbeth' des Berliner Komponisten Frank Schwemmer die Titelpartie. 2015 erschien ihr Debütalbum bei Capriccio Wien mit Werken des Zemlinsky Schülers Karl Weigl. 2018 singt Sophie Klußmann mit Marcus Bosch und der Staatsphilharmonie Nürnberg Mahler's vierte Symphonie singen, sie ist wieder zu Gast beim internationalen Kammermusikfestival Kuhmo / Finnland und tritt erstmals beim Rheingau Festival auf.

CINZIA ZANOVELLO - Kurfürstin Marie & Co-Regisseur

„Nach diesem Jahr brauchen wir alle was zu lachen. Ich freue mich sehr, diese schwungvolle Operette gemeinsam mit wunderbar dynamischen Künstlern auf die Bühne bringen zu dürfen.“

KURZBIOGRAPHIE

In Zürich aufgewachsen, machte Cinzia erste Bühnenerfahrungen im Kinderchor der Oper Zürich. Nach einem Gesangs-Vorstudium am Konservatorium Winterthur bei David Thorner und einer Tanzausbildung an der Stage School in Zürich, begann sie 2015 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ihr Gesangstudium bei Sylvia Greenberg und Michail Lanskoi. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Mariella Devia, KS Adrian Eröd, KS Angelika Kirchschlager, Jane Mengedoht, Claudia Visca, und Roberta Invernizzi.

Neben regelmäßigen Engagements als Solistin in Messen und Konzerten debütierte sie 2017 als Susanna in 'Le Nozze di Figaro' in der Oper in der Krypta in Wien. Als Solistin war sie u.a. in den MuK-Opernproduktionen 'Der betrogene Kadi' und 'Die Opernprobe' in Wien zu erleben. Im Schönberg Center sang sie unter der Leitung von Andreas Stöhr Lieder von Wilhelm Grosz. 2019 trat Cinzia in der Operette 'Der Opernball' von Richard Heuberger unter der Leitung von Lazslo Gyüken im TAG Theater in Wien in der Rolle der Angèle auf. Mit einem Liederabend mit Werken von Alma und Gustav Mahler war sie im Zunfthaus zur Waag in Zürich zu Gast.

Cinzia ist Preisträgerin des Otto Edelmann Wettbewerbs im Schlosstheater Schönbrunn, wo ihr der Preis für das 'beste Nachwuchstalent' überreicht wurde. 2019 erhielt sie im ORF RadioKulturhaus in Wien den Fidelio-Interpretationspreis. Ausserdem gewann sie 2020 den Förderungspreis und die Einladung nach Japan zum Finale beim 21. Osaka International Music Competition. Cinzia wurde von mehreren Stiftungen unterstützt, u.a. von der Rita-Zimmermann-Stiftung und der StockART Stiftung für Musik.

Ihr reges Interesse an Regie führte zu Engagements als Regieassistentin und Choreographin bei der Tel Aviv Vienna Vocal Connection 2018. Bei der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker 2020/2021 übernahm Cinzia die Assistenz für Wolfgang Gratschmaier.

DANY SIGEL - Adelaide Hofdame

"Ich freue mich schon sehr darauf, mit einer schönen Rolle zum ersten Mal bei dem Festival KLANGBADHALL dabei sein zu können."

KURZBIOGRAPHIE

Die beliebte Schauspielerin erhielt schon vor ihrer Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar Unterricht in Tanz, Gesang, Klavier und Gitarre. Ihr künstlerischer Weg führte sie quer durch alle Genres vom Cabaret (mit Gerhard Bronner) zum Musical, Chanson, klassischen Schauspiel, Film und Fernsehen. Sie spielte viele Jahre am Theater in der Josefstadt, im Theater an der Wien und an der Wiener Volksoper. Zahlreiche Engagements führten sie nach München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt, internationale Tourneen zudem nach Spanien, Finnland und Belgien.

Dany Sigel gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Sommerspielen Recklinghausen, Röttingen, Altenburg und Carnuntum. Beim Publikum erreichte Dany Sigel vor allem mit ihren Rollen in 'Familie Merian' und 'Die liebe Familie' große Popularität. Seit vielen Jahren unterrichtet Dany Sigel Schauspiel, Sprechen und Atem, früher u.a. am Studio für Performing Arts, heute in Workshops und Seminaren. Und manchmal wechselt sie die Seite und führt Regie.

ALFRED PFEIFER - Baron Weps, Wald- und Wildmeister

"Nach vielen Schauspielrollen freue ich mich als Bariton nun wieder auf die Gesangsrolle des WEPS in der Operette DER VOGELHÄNDLER und damit Teil des Festivals KLANGBADHALL 2021 zu sein."

KURZBIOGRAPHIE

Der gebürtige Wiener und ehemalige Wiener Sängerknabe erhielt seine Schauspielausbildung am Horak Konservatorium in Wien sowie eine acht Jahre andauernde klassische Gesangsausbildung bei privaten Lehrkräften. Engagements führten ihn u.a. an das Schauspielhaus Graz, das Wiener Burgtheater, das Wiener Volkstheater, die Theater Lübeck und Würzburg sowie schließlich für 20 Jahre an das Züricher Schauspielhaus. Im Fernsehen war Alfred Pfeifer in der Serie 'Lebenslinien' von Käthe Kratz zu sehen. 1988 führte ihn die deutsche Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers 'Das Phantom der Oper' an das Theater an der Wien und damit an die Wiener Bühnen zurück. Er übernahm die Rolle des 'Raoul', 1992 schließlich auch die Titelrolle des Werks im Raimundtheater.

Weitere Rollen im Bereich Musiktheater sind 'Pilatus' in 'Jesus Christ Superstar' in Schwäbisch Hall, 'Guido Contini' in 'Nine' am Theater des Westens Berlin, 'Max von Mayerling' in 'Sunset Boulevard' am Rhein-Main-Theater in Niedernhausen, 'Pseudolus in a funny thing happened on the way to the forum' am Stadttheater Luzern, 'Eisenstein' in 'Die Fledermaus', 'Leopold' in 'Im weißen Rössl am Wolfgangsee' jeweils in der Schweiz oder 'Josef' in 'Wiener Blut' bei den Seefestspielen in Mörbisch. 

In der Schweiz führte Alfred Pfeifer auch Regie. Er inszenierte Johann Nestroys 'Häuptling Abendwind', HC Artmanns 'Erlaubent Schas', 'Sehr heiß bitte', Ralph Benatzkys 'Im weißen Rössl am Wolfgangsee' oder Franz v. Suppés 'Die schöne Galathée'. 

In den letzten Jahren spielt Alfred Pfeifer wieder vermehrt in Österreich. In Produktionen war er jüngst am kleinen Theater in Salzburg und beim Theatersommer Parndorf in Josef Nestroys 'Der Talisman' als 'Titus Feuerfuchs' oder in Hugo von Hofmannsthals 'Jedermann' in der Titelrolle zu sehen. In Produktionen des Schloss Weitra Festivals, des Metropol Theaters Wien sowie des Gloria Theaters Wien ist er regelmäßig zu sehen.

Zuweilen lehrte Alfred Pfeifer als Dozent an der Musikhochschule Luzern und leitet Rhetorikseminare für Führungskräfte (Management und Wirtschaft) im Bereich Sprache, Atmung und Präsentation.

EUGENE AMESMANN- Graf Stanislaus, sein Neffe

"Kunst ist für mich der vollkommene Ausdruck persönlichster Empfindung, sei es in Wort oder Musik, in Farbe, Form oder Bewegung. Sie ist die unübertroffene Sprache, die weltweit verstanden wird. Ich freue mich sehr darauf in diesem schönen Ort wieder singen und das Publikum begeistern zu dürfen."

KURZBIOGRAPHIE

Eugene Amesmann wurde in Tirol geboren und wuchs in Wien auf. Er studierte Gesang bei Delia-Marion Neuhold am Prayner-Konservatorium  in Wien. Danach folgten weitere Ausbildungsjahre bei KS Oskar Hillebrandt und Linda Plech. Seit einiger Zeit wird er gesanglich sehr erfolgreich gecoached von Pädagogin Ingeborg Schneider in Kolbermoor/München. Von 1997 bis 2000 war Eugene Amesmann als festes Ensemblemitglied engagiert am Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg in Deutschland. Dort interpretierte er mit grossem Erfolg  bedeutende Opernpartien wie Alfredo in La Traviata, Carlos in Don Carlos  und  Don José  in Carmen. Auch im Operettenfach beeindruckte er in der Rolle des Pluto in Orpheus in der Unterwelt.

Seit 2001 gastiert er am Stadttheater Baden bei Wien: Als Graf Zedlau in Wiener Blut, dann als Franz Schubert im Dreimäderlhaus, Frank Rex in Saison in Salzburg und als Prinz in Aschenputtel, um nur einige zu nennen.

Von  2003  bis  2007  war  Eugene Amesmann  als  festes Ensemblemitglied  engagiert an der Wiener Volksoper. Dort stand er in zahlreichen Produktionen auf der Bühne: unter anderem als Hans in Der Evangelimann, Tony in West Side Story, und  Hans in Die verkaufte Braut.

Einladungen  führten den Tenor zu den  Luisenburger Festspielen in Deutschland, sowie zu den Operettenfestspielen Bad Ischl  als Graf Zedlau in Wiener Blut. Es folgten weitere Engagements bei den Operettenfestspielen  Laxenburg und Bad Hall  als  Adam in  Der Vogelhändler,  als  Zarewitsch  in  Der Zarewitsch,  als  Stefan  in  Der fidele Bauer, sowie  als Edwin in  Die Csárdásfürstin, und als Dr. Siedler im  Weissen Rössl.

Die Produktion „Der fidele Bauer“ aus Bad Ischl  ist als CD (CPO)  im Handel erhältlich.

Seit  2009  ist  Eugene Amesmann  freischaffend. Verschiedene Operettentourneen führen  ihn  durch   Deutschland,  Österreich und  in die Schweiz,  als  Prinz Sou-Chong  in Das Land des Lächelns, als Graf Tassilo in Gräfin Mariza, sowie als Herzog von Urbino in Eine Nacht in Venedig. Diverse Opernkonzerte und zahlreiche Operettenkonzerte bereichern die Laufbahn  des Künstlers,  führen ihn nach Deutschland, nach Polen, in die Niederlande, in die Slowakei und nach Liechtenstein,  sowie  in die  USA  nach  Los Angeles  und  San Diego, und bringen ihm schöne Erfolge. 2011  erste Japan-Tournee als  Don José in Carmen   /  2012  zweite Japan-Tournee als Cavaradossi in Tosca.

November 2018 – Rollendebüt als Florestan in Fidelio / Müpa, Budapest

Sommerproduktion Bad Hall 2019,  Eisenstein in Die Fledermaus

Europatournee Jänner 2020 – Eisenstein in Die Fledermaus

Februar 2020 - Staatstheater Kauschau/Kosice – Florestan in Fidelio

In Österreich, Deutschland, Schweiz, Slowakei, Ungarn, China, Korea weiterhin rege Konzerttätigkeit.

RITA-LUCIA SCHNEIDER - Süffle, Professor

RITA-LUCIA SCHNEIDER- Prinz Orlovsky

"Kunst erhält unseren innersten Kern als Menschen am Leben. Sie ist in ihrem Abverlangen absolut und erzwingt ein offenes Herz um sich zu entfalten. Niemand hat es schöner formuliert als Auguste Rodin: 'Worauf es ankommt: sich rühren lassen, lieben, hoffen, erschauern, leben. Mensch sein, bevor man Künstler ist. Die wahre Kunst pfeift auf die Kunst.'"

KURZBIOGRAPHIE

Die Künstlerin und Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider zeichnet sich durch besondere Vielseitigkeit aus. Ihre internationale  Karriere startete sie an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der West Side Story. Seitdem hat sie eine Vielzahl an Partien verkörpert und in den letzten Jahren zahlreiche dramatische Mezzo-Rollen wie Carmen (Carmen, Bizet), Eboli (Don Carlos, Verdi), Azucena (Il Trovatore, Verdi) oder auch Waltraute (Götterdämmerung, Wagner) oder Venus (Tannhäuser, Wagner) in ihr Repertoire aufgenommen. Sie arbeitete am Landestheater Detmold, bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn (Eröffnung des neuen Festspielhauses), an den Theatern Ulm, Osnabrück, Heilbronn, am Teatro Sociale di Trento, am Slowenischen Nationaltheater Maribor, der Staatsoper Danzig und der Städtischen Oper Stettin mit großem Erfolg. Im Fachbereich Operette/Spieloper interpretierte sie Rollen wie Nicklausse/Muse (Les Contes’d Hoffmann, Offenbach) die Marquise de Berkenfield (La fille du régiment, Donizetti) beim Festival Oper Klosterneuburg. Als Czipra (Der Zigeunerbaron, Johann Strauss, Sohn) gastierte sie bei diversen Festivals in Österreich, Belgien, Holland und Liechtenstein. In Österreich ist sie gern gesehener Gast am Theater Baden, bei den Opernfestspielen St. Margarethen, den Opernfestspielen Stift Melk, den Schlossfestspielen Langenlois sowie am Schlosstheater Schönbrunn. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist ohne Zweifel die Rolle der Jade Boucher in "Dead Man Walking" (Jake Heggie), ein Werk, das im Theater an der Wien gezeigt wurde. Als Konzertsängerin interpretierte sie Lieder wie Rückert-Lieder (Mahler), Wesendonck-Lieder (Wagner) oder Oratorien wie Händels Messiah, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Bachs Johannes- und Matthäus-Passion, sowie Mozarts und Verdis Requiem mit Orchestern wie dem Tonkünstler-Orchester, dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag, dem Barockensemble der Wiener Symphoniker und dem Orquestra Nacional do Porto, und mit namhaften Dirigenten wie Gustav Kuhn und Franz Welser-Möst. In jüngster Vergangenheit wendet Rita-Lucia Schneider sich wiederholt dem Bereich Regie zu. Gemeinsam mit Wolfgang Gratschmaier inszenierte sie im Sommer 2016 Cosi fan tutte (Mozart) im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit dem MUK Wien. Davor inszenierte sie Werke wie The Rape of Lucretia (Britten) oder Die Geschichte der Oper (Ybbsiade). 2017 inszeniert sie Gratschmaier/Schneider ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach für die Neueröffnung des Festivals KLANGBADHALL.

CHRISTOPH FÄLBL - Würmchen, Professor

"Es ist eine sehr schöne und spannende Aufgabe. Solo hab ich ja schon mal gespielt, aber Operetten sind dann doch eine noch größere Herausforderung. Außerdem freue ich mich wahnsinnig aufs neue Stadttheater Bad Hall.“

KURZBIOGRAPHIE

Der am 6. Mai 1966 in Wien geborene Schauspieler und Kabarettist Christoph Fälbl hörte nach seiner Schauspielausbildung bei Herwig Seeböck bereits 1991 gemeinsam mit Wolfgang Ambros zum ersten Mal den 'Watzmann' im gleichnamigen Stück rufen. Seither wirkte er in zahlreichen österreichischen Kultserien wie 'Kaisermühlen Blues', 'Tohuwabohu', den 'Kranken Schwestern', 'Dolce Vita' und bei 'Mitten im 8ten' mit, war in verschiedenen Gastrollen bei 'Kommissar Rex', in 'MA 24-12', 'Julia', sowie 'Nowotny & Maroudi' zu sehen und tanzte in der 5. Staffel von Dancing Stars. Darüber hinaus konnte man den sympathischen Wiener in der PULS 4-Produktion 'Lügen erlaubt' und in 'Manieren statt Blamieren' auf ATV sehen.

Neben zahlreichen Filmproduktionen sowie Engagements am Theater in der Josefstadt, im Gloria Theater, in den Wiener Kammerspielen, bei den Berndorfer Sommerfestspielen sowie dem Volkstheater in den Bezirken war der Volksschauspieler von 1999 bis 2009 unter anderem auch festes Mitglied des Ensembles im Kabarett Simpl und ist gemeinsam mit Ciro De Luca das aktuelle Testimonial der ÖBB.

Bisher präsentierte Christoph Fälbl vier Soloprogramme: 'a life' (2009), 'wer sonst!?' (2011), 'Papa m.b.H' (2012) und 'Vicherl & Co' (2015) und trat gemeinsam im Duo mit Reinhard Nowak in 'Helden für nix' (2014) und mit Jürgen Vogl in 'SO ODER SO' (2016) auf. Im Oktober 2018 präsentierte er sein fünftes Soloprogramm 'Midlifepause & Menocrisis'.

www.christophfaelbl.at

SEBASTIAN FUCHSBERGER - Adam, Der Vogelhändler

"Bad Hall liegt an einem Weg, den ich aus familiären Gründen schon sehr oft befahren habe. Dass hier das kulturelle Leben mit der Gründung eines sehr ambitionierten Festivals und der Sanierung eines traditionsreichen Theaters ordentlichen Rückenwind erhalten hat, ist mir schon zu Ohren gekommen und hat meine Neugierde geweckt, was es da sonst noch zu entdecken gibt. Es freut mich sehr, dass ich hier bald als 'Adam' in der Operette 'Der Vogelhändler' Station machen darf! Der 'Adam' ist eine Figur mit weichem Kern und richtig ruppiger Oberfläche. Die Partie fordert charakterliche Prägnanz ebenso wie lyrische Feinheit. Diese gesanglichen Pole unter einen Hut zu bekommen ist eine fordernde Aufgabe, der ich mich sehr gern stelle. Obendrein werden für die Operette 'Der Vogelhändler' durch Ernst Theis und Gerald Pichowetz künstlerische Idealbedingungen geschaffen, was unsere Arbeit im besten Sinne spannend macht, und dem Publikum sollte das Ergebnis zu wahrem Genuss gereichen."

KURZBIOGRAPHIE

Der aus Salzburg stammende Tenor studierte zunächst Posaune, war Mitbegründer der Formationen 'Mnozil Brass' und 'Global Kryner'. 1996 erhielt er ein Engagement im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, wo der Wunsch zu singen immer stärker wurde. In der Folge nahm er Gesangsunterricht und begann zunächst im Chor und später auch solistisch als Sänger in Erscheinung zu treten. Stationen dabei waren der Arnold Schönberg Chor, die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, sowie solistisch etwa im Rahmen von Konzerten der Formationen Mnozil Brass. Noch dominierte die Tätigkeit als Posaunist, einerseits in namhaften Klangkörpern, wie den Wiener Philharmonikern oder dem Klangforum Wien. Andererseits das musikalische Sondieren in verschiedensten Formationen und Projekten in denen Elemente verschiedener Genres und Musikstile, sehr erfolgreich miteinander kombiniert wurden. Einige dieser Projekte wurden mit begehrten Preisen ausgezeichnet.

2008 schließlich beendete Sebastian seine Tätigkeit als Posaunist, um sich ganz dem Singen zu widmen. Auch als Sänger kennzeichnet die Vielfalt sein Schaffen – so startete er als 'Caramello' (Eine Nacht in Venedig von Johann Strauß) mit einer Operette in seiner Musiktheater-Laufbahn, setzte sie fort mit 'Don Polidoro' aus Mozarts Oper 'La finta semplice' am Stadttheater in der Walfischgasse in Wien.

Darauf folgte eine Figur in der Schrammeloperette und das bei uns von Roland Neuwirth und Peter Ahorner, beim Festival Schrammelklang in Litschau und bald darauf bereits der 'Don Ottavio' in der berühmten Mozart-Da Ponte-Oper 'Don Giovanni' auf einer Gastspielreise des Wiener Operntheaters nach Japan sowie die Partie des 'Le Remendado' aus Bizets Oper 'Carmen' in Klosterneuburg.

2010 wurde Sebastian Ensemblemitglied in der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Hier bestritt er in den folgenden drei Spielzeiten etwa 240 Vorstellungen in 18 Rollen. Besondere Erfolge konnte Sebastian als 'Georg' in 'Der Waffenschmied', als 'Baron Kronthal' in 'Der Wildschütz', als 'Iwan' in 'Der Zarewitsch', als 'Alfred' in 'Die Fledermaus' und als 'Tito Merelli' in 'Lend me a Tenor' erzielen.

2013 debütierte Sebastian zunächst im Chemnitzer Opernhaus in der Titelpartie der Oper 'Lemminkäinen' von J. Dove und bei den Seefestspielen Mörbisch als 'Bettelstudent' in der gleichnamigen Operette von Carl Millöcker.

Mit der neuen Spielzeit wechselte Sebastian ins Ensemble des Leipziger Opernhauses und konnte sein Repertoire mit folgenden Rollen erweitern. 'Tamino' (Die Zauberflöte/Mozart), 'Prinz Reinhold' (Dornröschen/Humperdinck), 'Edmondo' (Manon Lescaut/Puccini), 'Gastone' (La Traviata/Verdi), 'Erscheinung eines Jünglings' (Frau ohne Schatten/R. Strauß), 'Peppe' (Pagliacci/Leoncavallo), 'Froh' (Rheingold/R. Strauß) sowie 'Camille de Rosillon' (Die lustige Witwe/Lehár). Diese Partie sang er auch im Oldenburgischen Staatstheater sowie im Nationaltheater Mannheim.

Seit 2015 arbeitet Sebastian als freischaffender Sänger.

An der Oper Leipzig war er als 'Prinz Reinhold' (Dornröschen/Humperdinck), sowie als 'Yamadori' (Madama Butterfly/Puccini) zu Gast, an der Musikalischen Komödie Leipzig als 'Alfred' (Fledermaus/Strauss Sohn), 'Peter Iwanow' (Zar und Zimmermann/Lortzing) sowie als 'Camille de Rosillon' (Die lustige Witwe/Lehár).

Am Mittelsächsischen Theater Freiberg konnte er unter der Regie von Arila Siegert sein erfolgreiches Debüt als 'Rodolfo' (La Bohéme/Puccini) geben. Ebendort folgte 2017 das Debüt als 'Matteo' (Arabella/R. Strauss). Regie führte hierbei Judica Semler, die musikalische Leitung lag jeweils in den Händen von Raoul Grüneis. 2018 debütierte er als 'Herzog von Urbino' (Eine Nacht in Venedig) mit dem Ensemble des mittelsächsischen Theaters im Rahmen einer Neuinszenierung des Stückes auf der Seebühne Kriebstein.

Als 'Rodolfo' war er auch am Theater Pforzheim zu erleben, den 'Bettelstudent' gab er an den Theatern Osnabrück und Pforzheim. UVm.

Auch auf dem Konzertpodium ist Sebastian präsent und erweitert ständig sein Repertoire. Es erstreckt sich von Werken von H. Schütz bis Artur Honegger. Neben den populären Oratorien von Bach, Händel, Mozart, Haydn und Mendelssohn, finden sich auch weniger bekannte, etwa von Homilius, Spohr oder Dubois.

Als Konzertsänger ist er etwa im Leipziger Gewandhaus, dem Konzerthaus Berlin und in weiteren Konzerthäusern in Deutschland, Österreich, Slovakei, China, und USA aufgetreten.

romana amerling - Christel, Postbotin

"Musik ist für mich eine universelle Sprache! Ich freue mich, Teil des entstehenden Festivals KLANGBADHALL zu sein."

KURZBIOGRAPHIE

Die Sopranistin Romana Amerling wurde in Wien geboren. Sowohl als Konzertsängerin, als auch auf der Opernbühne konzertiert sie mit namhaften Künstlern und Orchestern in den wichtigsten Musikzentren. Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben pflasterten ihre musikalische Laufbahn. Sie debütierte früh als Solistin bei den Bregenzer Festspielen sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Romana Amerling war Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden und gastierte an renommierten Opernhäusern mit Rollen wie 'Susanna' (Figaros Hochzeit), 'Adele' (Fledermaus), 'Despina' (Cosi fan tutte) uam.. Ein wichtiges Augenmerk legt Romana Amerling auf ihr Dasein als Konzertsängerin. So sang sie an der Seite von Bernarda Fink und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker Pergolesis 'Stabat Mater' beim Festival 'Musica Sacra' in Rom sowie im Wiener Musikverein. Auch die zeitgenössische Musik nimmt einen großen Raum in Romana Amerlings künstlerischem Schaffen ein. Sie verkörperte diverese Hauptrollen in Opernproduktionen für 'Wien Modern'.

karl glaser - Schneck, Dorfschulze

"Konstantin Sergejewitsch Stanislawski (1863-1938) sagt: Es gibt keine kleinen Rollen, nur kleine Schauspieler und ermutigt damit alle Künstler, aus der ihnen gestellten Aufgabe ihr persönliches Highlight zu gestalten. Egal ob die Rolle nun klein oder groß ist, jeder trägt zum Gelingen eines unterhaltsamen und spannenden Abends bei. An solch einem Abend springt die Energie eines positiv geladenen Ensembles auf die Zuschauer über, lässt sie einen fröhlichen Abend genießen und summend nach Hause gehen. Es ist ein beglückendes Erlebnis mit einem wunderbaren Team gemeinsam Menschen zu unterhalten. In Demut bieten wir dem Publikum unsere Interpretation von Musik und Text an. Der wahre Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den anderen am Ende sich selbst zu entdecken. So treffend beschreibt der große Max Reinhardt (1873-1943) uns Schauspieler und Sänger und ich fühle mich davon sehr angesprochen."

KURZBIOGRAPHIE

Der geborene Wiener erhielt Sprechunterricht bei Prof. Margit Wilhelm am Konservatorium (heute Musik und Kunst Privatuniversität) der Stadt Wien, anschließend Ausbildung im darstellenden Spiel bei Prof. Dr. Hilde Weinberger, Dramatisches Studio, Wien. Später folgte eine Gesangsausbildung bei Bernhard Maxara und Isabella Ma-Zach, die auch heute noch seine Stimme betreut. Mitwirkung u.a. an der Knappenhofoper in Perchtoldsdorf (Zauberflöte, Orpheus in der Unterwelt, Kammerversionen von Hänsel und Gretel, Fledermaus, Im weißen Rössel) und der Sommeroperette Heldritt, Coburg-Bad Rodach (Gräfin Mariza, (Karl Stephan), Matinee 'Als Ungarn noch bei Öst’rreich war' (Moderation und Gesang), Die Landstreicher), Pramtaler Sommeroperette, Zell/Pram (Die Landstreicher). Die Pflege des stilvollen Wienerliedes und heiterer niveauvoller Texte ist ein künstlerischer Schwerpunkt. In Soloabenden oder in der Mitwirkung an der 'Starnacht des Wienerliedes' (Wiener Metropol) findet Karl E. Glaser dazu den entsprechenden Rahmen. Ebenso gestaltet er musikalische Revuen und bunte Abende (St. Gallen, Wiener Bezirksveranstaltungen, Kulturwochen in NÖ). Musikalische Begleiter sind dabei u.a. die Kapellmeister Prof. Leopold Grossmann, Reinhard Schmidt und Christian Pollack.

Ramona Mühlthaler - Emerenz

"In Bad Hall und insbesondere in dieser wunderbaren Operette mit einem solch bemerkenswerten Ensemble spielen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich und ich freue mich sehr auf diese wunderbare Herausforderung."

KURZBIOGRAPHIE

Die gebürtige Bayerin verschlug es 2006 nach Wien, um an der Schauspielschule Krauss ihre Ausbildung zu absolvieren. Neben ihrer Ausbildung spielte sie im Stück 'Krötenbrunnen' im 'Theater Spielraum' in Wien gemeinsam mit der der Theatergruppe 'Sprungbrett'. Darauf folgten jeweils eine Rolle im Kindermusical 'Felixmachtehnix' sowie in 'Lilly und der magische Spiegel', beides Produktionen des Kindertheatervereins 'Rabauki' im 'Theater Akzent'. 2012 spielte sie ihre erste Filmhauptrolle im Kurzfilm 'Snapped‘ in der Regie von Andie Katschthaler. Zudem trat sie im Rahmen des Nachwuchswettbewerbes im 'Theater Drachengasse' auf. Des weiteren war sie in zwei Produktionen des 'Theaters zum Fürchten' im Bunker in Mödling zu sehen. Neben der Liebe zur Schauspielerei hegt sie eine große Leidenschaft zur Malerei und verbringt nur selten einen Tag ohne einen Zeichenblock.